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Der Klimawandel und seine Folgen

Februar 11th, 2009 · No Comments

Der Klimawandel und der Treibhauseffekt sind schon seit einiger Zeit in aller Munde. Heftigst wird es von allen Seiten diskutiert, Politik und Wirtschaft versuchen sich gegenseitig, die Schuld in die Schuhe zu schieben. Dennoch ist die Tatsache, dass der Mensch der Hauptverursacher des Klimawandels ist, unbestritten. In jedem Jahr werden enorme Mengen an CO2 und Methan produziert. Auch wenn vor einigen Jahren die Verwendung von FCKW verboten wurde, hat in vielen Staaten ein entsprechendes Umdenken in Bezug auf Klima und den Wandel des Klimas noch nicht so stattgefunden, wie es angesichts der Tatsache, dass wir auf einen extremen Klimawandel, der sich für den Menschen nicht gerade als vorteilhaft erweisen wird, zusteuern.

Durch den so genannten Treibhauseffekt erwärmt sich die Erde immer weiter. Wohl sind es scheinbar nur kleine Größen, mit denen der Mensch hier zu tun hat, ein Grad hier, ein Grad da. Doch eben schon diese angeblich so geringfügigen Erwärmungen tragen dazu bei, das natürliche Gleichgewicht auf der Erde gründlich aus dem Lot zu bringen. Empfindliche Lebensräume wie das ewige Eis der Arktis bzw. der Antarktis werden durch die zunehmende globale Erwärmung zerstört. Scheint es auf den ersten Blick nur lokale Auswirkungen zu haben, wird bei genauerer Betrachtung schnell klar, dass das in jedem Fall auch gravierende globale Veränderungen mit sich bringt. Diese kalten Regionen der Erde fungieren im Prinzip wie eine Art Wärmetauscher. Die Meeresströmungen können nur aufrechterhalten werden, wenn die Termperaturunterschiede in den Weltmeeren erhalten bleiben. Das Wasser erwärmt sich auf seinem Weg durch die warmen Regionen der Erde auf und sinkt beim Abkühlen auf den Meeresboden ab. Auf diese Weise entstehen die globalen Meeresströmungen, die unser Klima maßgeblich beeinflussen.

Immer häufiger werden wir von starken Unwettern heimgesucht. Noch vor wenigen Jahren gehörten schwerste Sommerunwetter oder sogar Windhosen zu den Ausnahmen, wenngleich auch immer wieder Schäden durch sommerliche Unwetter zu vermelden waren. Glücklich war dann derjenige, der sein Fahrzeug in seiner Garage sicher untergebracht wusste. Doch mittlerweile hat die Heftigkeit der Unwetter derart zugenommen, dass auch eine solche Behausung das Fahrzeug in vielen Fällen nicht mehr schützen kann. Durch heftige Regengüsse werden immer häufiger Überschwemmungen ausgelöst, die alles mitreißen, was nicht niet- und nagelfest ist. Keller werden ebenso überflutet wie Garagen. Alles was sich in den Räumen befindet, wird stark beschädigt  bzw. zerstört.

Doch der Klimawandel birgt nicht nur negative Seiten. Sicher bedeutet das wärmere Klima für all die Tier- und Pflanzenarten, die auf das kalte Klima angewiesen sind, eine große Bedrohung. Aber im Gegenzug können Tiere und Pflanzen, die in wärmeren Regionen angesiedelt sind, im Zuge der Erderwärmung in neue Lebensräume vorstoßen. Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass aber eben dieser Vorstoß für all die Arten, die bereits in den Regionen angesiedelt sind, eine Bedrohung darstellen kann, da sie verdrängt werden können.

Der Klimawandel hat längst begonnen, wenngleich noch viele versuchen, die Anzeichen dafür geflissentlich zu übersehen, zu verdrängen oder schön zu reden. Doch es ist nicht mehr zu übersehen, die Auswirkungen werden immer deutlicher. Noch vor wenigen Jahren wurden die Klimapessimisten milde belächelt und die Vorhersagen beinahe schon verächtlich abgetan. Aber das, was als „Unkenrufe“ verschrien war, ist heute traurige Tatsache.

Immer heftigere Unwetter und Wetterkatastrophen, die jährlich viele Opfer in allen Regionen dieser betroffenen Länder fordern, geben ein trauriges Zeugnis von dem Zustand des globalen Klimas. Um diesen Prozess, der schon lange begonnen hat, möglichst noch aufhalten zu können, um die Schäden eingrenzen zu können, muss es ein Umdenken in großem Umfang nicht nur von politischer Seite sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht geben. Aber dieses Umdenken kann nicht nur von einem Staat alleine vorgenommen werden. Alle Staaten dieser Erde, unabhängig vom industriellen Status, müssen an diesem Umdenken und auch am entsprechenden Vorgehen teilnehmen, um den Schaden, der bereits entstanden ist bzw. im Begriff ist, zu entstehen, so gering wie möglich zu halten.