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Babynamen

Juli 15th, 2009 · No Comments

Hat nicht jeder sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wie sein Kind mal später heißen wird? So eine Namensliste im Kopf erstellt. Natürlich ändert sich auch mancher Namenswunsch im Laufe des Lebens. Vor allem, wenn man Personen kennenlernt, die diesen Namen tragen und diese sind einem unsympathisch, denn dann wird dieser Name immer mit der unsympathischen Person in Verbindung gebracht. Mancher Name bleibt aber immer irgendwo im Kopf, auch wenn man ihn sich beim Barbie Spielen in der Kindheit ausgesucht hat.

Die beliebtesten Vornamen 2008 in der Namensliste waren für eine Mädchen Hanna und für einen Jungen Leon. Wenn es im Vergleich zum 16. Jahrhundert eher Margaretha und Hans waren, die auf der Liste ganz oben standen. Egal welcher Name auch gewählt wurde, man meint, der Name sagt was über eine Person aus. Aber es muss nicht heißen, dass ein Max oder ein Moritz besondere Lausbuben werden.

Auch beliebt sind Städtenamen für die Neugeborenen. Diese Wahl ist besonders bei Prominenten begehrt. Ein Beispiel ist Paris. Oder auch Obstnamen im Englischen, wie die kleine Apple, die Tochter von Gwyneth Paltrow und Chris Martin.

Denken die Eltern denn nicht an das zukünftige Leben des Kindes, wenn das Kind dann später mal in Kindergarten ausgelacht wird, weil es nach Obst oder Gemüse benannt worden ist? Denn das Kind kann sich bei der Namensgebung noch nicht wehren.

Aber auch besonders populäre Namen sollte man mit Vorsicht wählen, dem Kind zuliebe. Beispiele wie Leonie oder Lukas sind besonders aktuell. Diese Kinder gehen alle mal in die Schule und es ist nicht besonders einfach, wenn es drei Leonies oder Lukas´ in der Klasse gibt. Aber es ist jedem selbst überlassen sich seine eigene Namensliste zu erstellen. So lange man nicht im Affekt der Namensgebung gehandelt hat und sich nicht irgendwann die Vorwürfe vom Kind anhören muss. So was muss gut überlegt sein, denn es bleibt meist ein Leben lang.